Bei Problemfüssen empfehlen die Podologen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
1/2 Bei Problemfüssen empfehlen die Podologen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Sandra Baumgartner, dipl. Podologin HF
2/2 Sandra Baumgartner, dipl. Podologin HF
03.10.2018 06:00

Die Fachspezialisten im Bereich Problemfüsse

Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Podologie/medizinischen Fusspflege und einer kosmetischen Fusspflege? Da gibt es einige.

Die Podologin unterscheidet sich von der Fusspflegerin durch ihre 3-jährige Berufsausbildung mit eidgenössisch anerkanntem Berufsabschluss zur Podologin EFZ. «Kosmetische Fusspflegerin» oder «diplomierte Fusspflegerin» ist kein anerkannter Titel, diese Diplome können durch Kurse beim schweizerischen Fusspflegerverband SFPV (nicht zu verwechseln mit dem Verband der Podologen SPV) in wenigen Kursstunden erlangt werden. Der Weiterbildungs-Lehrgang zur dipl. Podologin HF (Teritärstufe) dauert noch einmal 3 Jahre berufsbegleitend. Dieser Abschluss wird im nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6 (Bachelor) eingestuft. Durch diesen Abschluss eröffnen sich Anschlussmöglichkeiten innerhalb der Teritärstufe B zur Teritärstufe A (Fachhochschul-Studiengänge).

Professionelle Hilfe

Wir sind die Fachspezialisten im Bereich Problemfüsse und Hygiene. Risikopatienten/innen (zB. Diabetiker oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen) rate ich, nur professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, diplomierte oder kosmetische Fusspflegerinnen sind in der Regel nicht für Arbeiten an dieser Zielgruppe befugt. Eine falsche Behandlung könnte schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Unsere Kunden sind daher Menschen aller Altersgruppen, ob mit gesunden oder kranken Füssen, ob eingewachsener Nägel oder Hühneraugen, ob Diabetiker oder Menschen mit Durchblutungsstörungen, wir wissen was wir tun. Durch unsere Ausbildung haben wir gelernt, Gefahren frühzeitig zu erkennen und wissen wann ein Besuch beim Arzt angebracht ist, wenn wir das Problem nicht selber lösen können. Wir suchen die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Orthopädietechnikern und allen weiteren Fachpersonen rund um die Patienten. Diabetiker oder Menschen mit Durchblutungsstörungen spüren zum Teil Verletzungen an der Fusssohle nicht mehr, was zu schlimmen Wunden führen kann. Durch regelmässige Kontrollen in einer Podologiepraxis, können folgeschwere Behandlungen verhindert werden.

Wichtig für Sie:

  • Lassen Sie sich das Diplom Ihrer Fusspflegerin zeigen
  • med. Fusspflege dürfen nur Podologen anbieten
  • Mitglieder des schweizerischen Podologenverbandes SPV finden Sie auf der Webseite des Verbandes: www.podologie.ch
  • Risikopatienten/innen sollten ausnahmslos zu einer Podologin zur Behandlung

Quelle: www.podologie.swiss/

Sandra Baumgartner

dipl. Podologin HF

www.podologie-baumgartner.ch