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Das neu gebildete F-Juniorinnen-Team der "roten Ameisen"  wird diverse Turniere bestreiten.
1/3 Bild: z.V.g. Das neu gebildete F-Juniorinnen-Team der "roten Ameisen" wird diverse Turniere bestreiten.
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Red Ants-Nachwuchschef Marcel Wirth.
2/3 Bild: z.V.g. Red Ants-Nachwuchschef Marcel Wirth.
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Die Trainerinnen Janine Zollinger und Annetta Steiner.
3/3 Bild: z.V.g. Die Trainerinnen Janine Zollinger und Annetta Steiner.
09.01.2020 07:00

Bei den «Red Ants» boomt das Mädchen-Unihockey

Bei den «Roten Ameisen» wird der Nachwuchs gezielt gefördert. Ab den Frühlingsferien 2019 wurde die Nachfrage bei den Mädchen immer grösser.

Unihockey Red Ants Rychenberg hat im Nachwuchsbereich stetig einen Mächchen-Zuwachs.

Nachwuchschef Marcel Wirth: Mit der F-Mannschaft sind jetzt die jüngsten Kids im Einsatz. Was war der Grund, dieses Team zu gründen?

Die Nachfrage zum Unihockeysport der Mädchen mit den Jahrgängen 2014-2012 wurde immer grösser, so dass wir nach den Sommerferien 2019 eine eigene Mannschaft gründeten. Davor trainierten die jüngsten Mädchen einfach bei den Juniorinnen E (Jg. 2010 und 2011) mit. Eine Meisterschaft gibt es bei den Juniorinnen F als solches nicht. Sie können jedoch an Turnieren teilnehmen. Am 26. Januar findet das 1. Winterthur Jun.F-Turnier statt. Es werden vier Teams der drei Winterthurer Unihockey-Vereine (HCR, WinU, R.A.) teilnehmen.

Wie wichtig ist bei den Red Ants die Nachwuchsbewegung. Hat man das Ziel, auch eigene Talente ins Fanionteam zu integrieren?

Die Nachwuchsförderung ist für uns sehr wichtig. Unser Nachwuchs bildet das Fundament unserer NLA- und 1. Liga-Mannschaften. Die Mädchen und jungen Frauen lernen – neben dem Unihockey – noch viel anderes, wie z.B. Sozialkontakte, die für die Lebensschule wichtig sind.

Es ist unser Ziel, jährlich einige Spielerinnen in die NLA einbinden zu können. Mit unseren U21A standen wir in der letzten Saison im Playoff-Final und konnten so den Vize-Schweizermeistertitel feiern.

Gibt es noch Ziele und Visionen, die Sie als Nachwuchschef verwirklichen wollen?

Es gibt immer Ziele, welche ich als Nachwuchs-Verantwortlicher mit dem Nachwuchs erreichen möchte. Einerseits möchte ich, dass wir in den nächsten Jahren die Breite im Nachwuchsbereich vergrössern können. Andererseits strebe ich mit dem TrainerInnen-Team an, dass die Mädchen und jungen Frauen unter noch optimaleren Trainingsbedingungen ihrem liebgewonnenen Hobby nachgehen können.

Welches sind die Hauptaufgaben eines Nachwuchs-Chefs?

Ich bin für einen reibungslosen Ablauf des Trainings- und Spielbetriebs im Nachwuchs der Red Ants verantwortlich. Im Weiteren halte ich meine Augen immer nach geeigneten Trainerinnen und Trainern offen.

Schlussendlich müssen wir als Unihockey-Verein, gemäss Anzahl Mannschaften, auch genügend SchiedsrichterInnen melden. Hierzu konnten wir in den letzten Jahren noch nicht mit den neu dazukommenden Mannschaften Schritt halten. Wie überall in den Vereinen benötigt man immer helfende Hände.

Spielten Sie früher selbst Unihockey oder übten Sie eine andere Sportart aus?

Bevor ich Nachwuchs-Verantwortlicher, seit 2019, der Red Ants wurde, war ich jahrelang Eishockey-Trainer beim EHC Winterthur. Selber spielte ich nie Unihockey, sondern Eishockey. Durch meine beiden Töchter, welche beide bei Red Ants Unihockey spielen, kam ich zur meiner heutigen Funktion.

Trainerin Annetta Steiner war selbst eine erfolgreiche Nationalmannschaftsspielerin. Ist dies auch motivierend für den Nachwuchs?

Es ist immer toll, wenn frühere erfolgreiche Spielerinnen dem Sport treu bleiben und ihr Wissen so dem Nachwuchs weitergeben können. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die jüngsten Mädchen von den Unihockey-Erfolgen von Annetta Steiner Kenntnis haben. Ihnen ist viel wichtiger, dass sie durch eine liebe Bezugsperson das Unihockey-Training mit Spass und Freude erleben können. Ich bin sehr glücklich, dass dies mit Annetta Steiner und Janine Zollinger der Fall ist. Janine Zollinger spielte früher andere Sportarten (Handball und Volleyball) und kam durch ihre Söhne und ihre Tochter zum Unihockey-Sport bei uns.

Robert Blaser