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Ramón Diem, Stürmer EHC Winterthur.
1/2 Bild: z.V.g. Ramón Diem, Stürmer EHC Winterthur.
Bild: ZSC Lions/Berend Stettler
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29.08.2019 07:00

Cupspiel EHCW – ZSC Lions:

In der ersten Cup-Runde des Swiss Ice Hockey Cup 2019/20 kommt es zum Knüller zwischen dem EHC Winterthur und den ZSC Lions. Das Spiel findet am Dienstag, 10. September (20 Uhr), in der Zielbau Arena in Winterthur statt.

Eishockey Bei diesem Cupspiel kommt es zum Bruderduell zwischen Ramón und Dominik Diem. Seit der Saison 2019/20 steht Ramón Diem in Diensten der Winterthurer. Seine bisherigen Stationen waren GCK Lions, EHC Olten, EC Wil und EHC Bülach. Dominik Diem spielt in der neuen Saison bei den ZSC Lions. Seine bisherigen Clubs waren der ZSC-Nachwuchs, GCK Lions und der EHC Biel.

Wie haben Sie sich als neuer Spieler beim EHC Winterthur bzw. bei den ZSC Lions eingewöhnt?

Ramón Diem: Ich kannte schon den einen oder anderen Spieler beim EHCW. Dadurch habe ich mich rasch eingelebt.

Dominik Diem: Ich habe mich sehr gut eingelebt, da ich schon viele Gesichter kannte. Ich fühle mich beim Club sehr wohl.

Wie sehen Ihre sportlichen Ziele persönlich und mit dem EHCW bzw. ZSC aus?

Ramón Diem: Ich möchte mich von Jahr zu Jahr als Spieler verbessern. Mit dem EHCW möchte ich die Playoffs erreichen.

Dominik Diem:: Ich möchte meine Rolle wie in Biel einnehmen und mit meinem neuen Verein ZSC Lions den Schweizermeister-Titel nach Zürich holen. Ich freue mich auf die Saison.

Haben Sie persönlich Spieler-Vorbilder?

Ramón Diem: Früher hatte ich die klassischen Vorbilder wie NHL-Crack Sidney Crosby. Aktuell sind es eher Eishockey-Kollegen aus gemeinsamen Zeiten wie Sven Senteler, EV Zug.

Dominik Diem: Ich hatte nie Vorbilder.

Wo sind Ihre Stärken und wo haben Sie noch Defizite?

Ramón Diem: Meine Stärken sind das Schlittschuhlaufen, die Übersicht und die Pässe verteilen. Zu meinen Schwächen gehört das Körperspiel.

Dominik Diem: Meine Stärken sind das Spiel lesen und ich bin läuferisch und technisch stark. Meine Schwächen sind das Körperspiel und für die Defensive muss ich noch mehr arbeiten.

Wie stehen die Chancen auf ein Weiterkommen?

Ramón Diem: Realistisch gesehen brauchen wir einen perfekten Tag und einen weniger guten beim Gegner, um diesen zu bezwingen. Dann ist alles möglich.

Dominik Diem: Natürlich möchten wir gewinnen und im Cup weiterkommen.

Ihr Bruder spielt beim Gegner. Freuen Sie sich auf das Duell?

Ramón Diem: Ja. Es ist immer etwas Spezielles gegen den Bruder zu spielen. Wir spielten schon einige Male gegeneinander, aber noch nie im Cup.

Dominik Diem: Gegen meinen Bruder zu spielen ist schon speziell. Ich freue mich darauf.

Was kann Ihr Bruder besser als Sie?

Ramón Diem: Er ist im Eins gegen Eins sicher effizienter als ich. Er kann mit der Scheibe ab und zu den Gegner ausspielen. Da staune ich manchmal sehr darüber.

Dominik Diem: Defensiv ist mein Bruder besser, er ist läuferisch stark und kann auch die «Drecksarbeit» gut verrichten.

Haben Sie noch Hobbys?

Ramón Diem: Freunde treffen, Fussball, Skifahren und die Ruhe geniessen.

Dominik Diem: Ich gehe gerne mit meinen Kollegen aus. Auch mit meinem Bruder bin ich gerne zusammen. Wir sind eine Fussballerfamilie. Ramón ist Bayern München-Fan und mein Herz schlägt für Manchester United.

Interview: Robert Blaser