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Auch Mentor Desku vom "La Pergola" steht vor einer ungewissen Zukunft.
1/1 Bild: rb Auch Mentor Desku vom "La Pergola" steht vor einer ungewissen Zukunft.
19.03.2020 06:30

Das «La Pergola» leidet auch

Winterthur Seit dem Bundesratsentscheid – die Restaurants müssen geschlossen bleiben – stehen die Restaurantbesitzer vor einer ungewissen Zukunft. So auch Wirt Mentor Desku vom Restaurant La Pergola.

«Schon seit einer Woche merkten wir das Corona-Virus im finanziellen Bereich. Wir hatten innerhalb von sieben Tagen einen Rückgang von 70 Prozent auf unseren Umsatz.» Pro Tag hatte das «La Pergola» eine Umsatzeinbusse von rund 5000 Franken. Mentor Desku war aber vorausschauend. «Ich habe Kurzarbeit angemeldet und schon vor dem Entscheid die halbe Belegschaft nach Hause geschickt. Ebenfalls habe ich den Wareneinkauf und den Lagerbestand reduziert, um mein Lager an Essbarem so klein wie möglich zu halten.» Der Wirt ist überzeugt, dass der Virus die Schweiz noch zwei bis drei Monate beschäftigen wird. «Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht und es wird noch viel schlimmer», ist Mentor Desku überzeugt.

Der Wirt glaubt auch, dass die Verbreitung des Virus nicht alleine von China aus kommt. «Da zähle ich auch die amerikanischen Soldaten dazu, die überall Manöver abhalten und sich anstecken.» Diesbezüglich hat sich Desku im deutschen Fernsehen einen Dokumentarfilm angeschaut. «Das Wichtigste für mich sind aber meine Stammgäste. Ich bin froh, wenn sie weiterhin gesund bleiben. Jetzt müssen wir alle zusammenstehen.» ⋌rb