Rund ein Dutzend Fans liessen sich ein FCW-Tattoo stechen. z.V.g/duf
1/2 Rund ein Dutzend Fans liessen sich ein FCW-Tattoo stechen. z.V.g/duf
Rund ein Dutzend Fans liessen sich ein FCW-Tattoo stechen. z.V.g/duf
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26.09.2019 07:45

Den FCW unter der Haut verewigt

Die spielerisch schwache Leistung des FCW hielt dessen Fans am Samstag nicht davon ab, ihrem Lieblingsclub ihre Treue zu beweisen. In der Libero-Bar konnten sich Fans verschiedene FCW-bezogene Symbole auf die Haut tätowieren lassen.

Winterthur Buchstäblich eingefleischte Fans waren es, die sich am Samstagnachmittag auf den Schragen im temporär aufgebauten Tattoo-Studio auf der Schützenwiese wagten. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Tattoo-Studio Freibeuter konnten sich Anhänger des FC Winterthur in der Libero-Bar ein Vereinslogo, eine Winti-Wurst und andere Symbole stechen lassen.

Rund ein Dutzend Wagemutige trauten sich, wie FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli sagt: «Etwa ein Drittel davon waren Frauen. Am beliebtesten waren Tattoos mit dem Winti-Löwen.» Schon am frühen Nachmittag fanden sich erste Fans auf der Schützenwiese ein. Kurzentschlossene verpassten sogar die erste Halbzeit des Spiels gegen den FC Wil, um sich den FCW auf der Haut zu verewigen. «Ich finde es einfach cool, sich in der Libero-Bar tätowieren zu lassen», sagt Fan Sam mit schmerzverzerrtem Gesicht. Nebst seiner grossen Liebe zum Verein habe ihn auch dessen Support angespornt. Denn der gesamte Erlös der Tätowierungen, die im Schnitt zwischen 100 und 300 Franken kostete, geht an den FC Winterthur.

Über den Fussball hinaus

Geschäftsführer Mösli zeigt sich zufrieden: «Mir hat die Aktion sehr gut gefallen, weil sie aussergewöhnlich war. Sie hat gezeigt, dass der FCW mehr ist als nur Fussball. Sonst würde man sich ihn kaum tätowieren lassen. Der FCW ist ein Lebensgefühl, ein Stück Stadtkultur, er geht den Menschen buchstäblich unter die Haut.» Wie viel Geld durch die gestochenen Tattoos für den Verein zusammengekommen ist, konnte Mösli noch nicht beziffern.

duf