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Vizepräsident Roland Gnägi und Max Fritschi (Vertreter Gönnerklubs) sind wichtige Personen für den FC Winterthur.
1/1 Bild: rb Vizepräsident Roland Gnägi und Max Fritschi (Vertreter Gönnerklubs) sind wichtige Personen für den FC Winterthur.
30.01.2020 07:00

Die Macher im Hintergrund beim FC Winterthur

Für die optimalen Voraussetzungen im Verein sorgen auch Roland Gnägi und Max Fritschi. So soll die Infrastruktur der Geschäftsstelle und das Sponsoring beim FC Winterthur ausgebaut werden.

Fussball Eine grosse Unterstützung für den FCW-Präsidenten Mike Keller ist Vize-Präsident Roland Gnägi, Delegierter des Verwaltungsrates und Vorsitzender der Geschäftsleitung. Er ist auch für das operative Geschäft verantwortlich. Der in Gossau wohnhafte Macher war früher Amateurfussballer und Fussball-Schiedsrichter bis Nationalliga A mit UEFA- und FIFA-Einsätzen. Von 1994 bis 1998 war Gnägi auch Delegationschef der Frauen-Nationalmannschaft SFV. Bei Brühl St. Gallen (Promotion League) amtete er von 2001 bis 2007 als Präsident. Weitere Station war der FC Gossau (Sportchef und Präsident). Seit 2018 ist Roland Gnägi beim FCW in leitenden Funktionen.

Vielfältige Arbeiten

«Die Kompetenzen sind im Rahmen unseres Budgets klar geregelt», bemerkt der Gossauer. Er besuchte das Trainingslager in Spanien und schaut sich alle Meisterschaftsspiele des Fanionteams hautnah an. «Ich bin froh, dass uns Trainer Ralf Loose weiterhin erhalten bleibt. Auch mit Sportchef Roland Kaiser bin ich laufend im Kontakt.» Trotz einem 0:0-Auswärtsunentschieden in Kriens ist Gnägi überzeugt, dass seine Mannschaft eine gute Rückrunde spielen wird. «Natürlich sind Lausanne und die Grasshoppers Favoriten auf den Aufstieg. Aber wir planen bereits über die Saison hinaus.» Laut Gnägi will man in den nächsten 1 bis 2 Jahren die Voraussetzungen für einen allfälligen Aufstieg in die oberste Spielklasse schaffen. «Wir bauen unsere Geschäftsstelle aus und auch die Infrastruktur wird verbessert.» Von fünf Arbeitstagen ist Gnägi vier Tage auf der Schützenwiese. «Ein 3. Schlussrang für den FCW wäre super, ein 4. gut – drunter hätten wir unser Ziel nicht erreicht.» Der FCW kann jedenfalls auf eine tolle Fangemeinschaft zählen.

Sponsoring ausbauen

Max Fritschi ist eine weitere wichtige Person für das Sponsoring. «Natürlich gibt uns das von der Firma Keller garantierte Budget von 4,4 Millionen Franken Sicherheit. Jeder neue Sponsoring-Franken wird auf das Budget aufgerechnet», sagt Fritschi. Nach seiner Pension hat Max Fritschi für den FCW noch mehr Zeit. «Mir ist es wichtig, neue Sponsoren zu finden und die «Alten» zu pflegen. Der FCW muss wachsen. Natürlich ist es mir bewusst, dass der Werbefranken in der Eulachstadt nicht grösser wird – alle Grossvereine sind auf Geldersuche.» Gemäss Fritschi will man weitere KMU-Betriebe für den FC Winterthur gewinnen. Beide Macher wünschen sich am nächsten Sonntag einen Heimsieg gen den FC Chiasso.

Robert Blaser