Die Fondue-Testesser verbrachten einen geselligen Abend in der "wintialp".
1/1 Die Fondue-Testesser verbrachten einen geselligen Abend in der "wintialp".
21.11.2019 07:30

Die «wintialp»-Fondues im Promi-Test

Urchiges Chalet-Feeling mitten in der Altstadt: Die «wintialp» öffnete vor knapp zwei Wochen wieder ihre Tore. Die «WiZe» lud acht bekannte Winterthurer Persönlichkeiten zum ausgiebigen Fonduetest.

Winterthur Montagabend, 18 Uhr. Promiauflauf in der «wintialp». Für den exklusiven Fonduetest lud die Winterthurer Zeitung acht prominente Persönlichkeiten ins gemütliche Chalet am Stadtpark mit der Bitte, sechs von insgesamt 14 Fonduekreationen der «wintialp» eingehend zu testen. Zu den hungrigen Gästen gehörten: Stadtammann Roland Isler, FCW-Legende Patrick Bengondo, Pfadi-Handballspieler Mischa Svajlen, DJ und Produzent Mr. Da-Nos, Ex-Radprofi Beat Breu mit seiner Frau Heidi, OK-Präsident des Winterthurer Oktoberfestes, Markus Furrer und Roger Harlacher, CEO der Zweifel Pomy-Chips AG.

Auf los geht's los

Mitinitiant der «wintialp», Oliver Wyss, empfängt die Gäste in seiner gemütlichen Stube und sorgt mit dem traditionellen Begrüssungsschnaps für einen optimalen Start in den Abend. Nacheinander werden anschliessend die sechs zu testenden Fonduevariationen serviert. Per Fragebogen kommentieren und benoten diese unsere Testesser jeweils ganz nach ihrem Geschmack.

Gestartet wird mit der «wintialp»-Hausmischung. Diese kommt durchwegs gut an. «So schmeckt ein typisches, gutes Fondue», meint etwa Beat Breu. Dem stimmt auch der Stadtammann zu: «Grundsätzlich ein einfaches Fondue, aber fein.» Beim nächsten Caquelon, in dem das Bio-Chrüüter-Fondue brodelt, gehen die Meinungen auseinander. Fussballer Bengondo empfindet die Mischung als etwas bitter, Markus Furrer hingegen lobt, dass die Kräuter wunderbar zur Geltung kämen und benotet es mit der Bestnote. Auch das Safran-Fondue steht bei ihm Hoch im Kurs, ebenso bei Mr. Da-Nos: «Spezieller Geschmack, aber geil!» Für Beat Breu gleiche diese Kreation eher einer Safran-Sauce als einem Fondue. Auch bei der Chili-Mischung sind sich unsere Tester nicht ganz einig. Handballer Svajlen benotet es mit einer 5.5. Obwohl er mehr Schärfe erwartet hätte, sei der Chili gut erkennbar und somit nicht nur für «Scharf-Liebhaber» geeignet. Roger Harlacher erinnert das Fondue eher an Tomatenketchup, zu süss sei es für seinen Geschmack. Dass Trüffel nicht jedermanns Sache ist, bestätigte auch die vorletzte Fonduekreation. «Interessant, aber man muss sich an den Geschmack gewöhnen», meint etwa Bengondo. «Leider nicht mein Ding», schreibt Heidi Breu. Mr. Da-Nos hingegen ist begeistert: «Mein Favorit! Man muss aber Trüffel lieben.» Als Letztes wird das Thurgauer Öpfel Fondue serviert und landet im Gesamtranking auf Platz drei. Den einen ist es zu süsslich, die anderen mögen die dezente Würze. Roland Isler beschreibt es als gute Lockerung, da die Mischung durch die Zutaten sehr leicht wirke.

Ein Stück Bergwelt in der Stadt

Somit bewahrheitet sich auch beim Schweizer Traditionsgericht der Spruch: «Geschmäcker sind verschieden». Am besten schnitt bei unseren Promis aber die «wintialp»-Hausmischung und das Bio-Chrüüter Fondue ab. Allesamt lobten zudem die gemütliche Atmosphäre der «wintialp». Dass man hier mitten in der Stadt ein Stück Bergwelt erleben kann, fühlt auch Roger Harlacher. Zufrieden und mit vollem Bauch meint er abschliessend: «So, und jetzt würde ich gerne meine Skier montieren und den Berg runterkurven.»

Marina Persano

Die «wintialp» hat noch bis am 1. Februar 2020 geöffnet.

Das ist die Meinung der Jury:

Mischa Svajlen:

«Das Safran-Fondue ist zwar schön leicht, aber nicht mein Geschmack. Hätte ich viel Hunger, würde ich aber dennoch einen ganzen Topf davon essen. Mein Favorit ist das Chrüüter-Fondue.»

Roger Harlacher:

«Das Chili-Fondue hat zwar eine schöne, angenehme Schärfe, mich erinnert es aber an Tomatenketchup. Die Trüffel-Mischung ist gut abgestimmt, auf Platz eins ist für mich die Hausmischung.»

Beat Breu:

«Am besten fand ich das Bio-Chrüüter-Fondue. Es ist sehr rezent und geschmackvoll. Die Chili-Mischung hingegen ist für mich kein Fondue, sondern eher ein indisches Gericht.»

Heidi Breu:

«Ich esse zwar gerne scharf, jedoch mundete mir das Chili-Fondue weniger. Am liebsten hatte ich die Hausmischung und das Chrüüter-Fondue. Beide waren sehr würzig.»

Patrick Bengondo:

«Als interessant empfand ich die Haus- und die Chili-Mischung. Beide waren sehr angenehm auf der Zunge. Sehr präsent und stark war für mich der Geschmack des Thurgauer Öpfel-Fondue.»

Mr. Da-Nos:

«Meine Favoriten sind die wintialp-Hausmischung und das Trüffel-Fondue. Auch die Safran-Mischung hat mir sehr gut geschmeckt, obwohl es im Gegensatz zu den anderen sehr aussergewöhnlich ist.»

Roland Isler:

«Beim Safran-Fondue geht für mich leider der eigentliche Käsegeschmack verloren, ebenso beim Chili-Fondue. Die Trüffel-Mischung hingegen ist für mich geschmacklich perfekt abgestimmt.»

Markus Furrer:

«Das Safran-Fondue finde ich hammer! Sehr crémig. Ebenso die Chrüüter-Mischung. Über alles fand ich alle gut, bis auf das Trüffel-Fondue. Trüffel ist aber auch einfach nicht mein Ding.»