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Jürg Hofmann soll der neue Präsident von Pfadi Winterthur Handball werden.
1/1 Bild: z.V.g. Jürg Hofmann soll der neue Präsident von Pfadi Winterthur Handball werden.
13.02.2020 07:00

«Jetzt haben wir eine beidseits gute Lösung gefunden»

Handball Auf der Frontseite sagt der von Pfadi Winterthur freigestellte Kreisläufer Markus Dangers, wie er den Fall sieht. Pfadi-Präsident Jürg Hofmann nimmt Stellung zum einen oder anderen Vorwurf.

In der Pfadi-Mitteilung wurde der Abgang von Markus Dangers mit Abwanderungsgelüsten zurück nachDeutschland begründet, auf «Landbote»-Online mit Disziplinlosigkeiten, was stimmt denn nun wirklich?

Jürg Hofmann: Ausschlaggebend war Letzteres, eine Zusammenarbeit war nicht mehr möglich.

Der inzwischen in Norwegen spielende Luigj Quni, Stefan Freivogel und Dangers hatten unter anderem offensichtlich Probleme mit dem Umgang des Trainers mit den Spielern und taten dies kund, was war daran falsch?

Sie hatten mit ihrer Situation im Team Probleme (wenig Spielzeiten) und nicht in erster Linie mit dem Trainer.

Bei Pfadi Winterthur Handball stellt sich kein Spieler über das Team.

Erfolgte keine Mediation zwischen diesen Spielern beziehungsweise der Mannschaft und dem Sportchef oder dem Trainer?

Es gab schon sehr früh viele Einzel- und Gruppengespräche. Mit Markus ist man immer wieder zusammen gesessen und hat die Situation besprochen.

Quni verliess den Verein, mit Freivogel hatte man sich offensichtlich wieder eingerenkt, weshalb suchte man nicht eine Lösung im Sinne des Sports mit Dangers?

Luigj Quni hatte nach dem Probetraining (beim gleichen Verein) im August ein konkretes Angebot im November erhalten, wo wir zugestimmt haben. Mit Markus versuchte man schon länger eine Lösung zu finden die für beide Parteien verträglich wäre. Leider bisher ohne Erfolg.

Pfadi hatte sich letztes Jahr auch mit den akuten Geldproblemen (zu) lange bedeckt gehalten, jetzt auch mit dem Fall Dangers, weshalb wurde nicht vorzeitig transparent kommuniziert?

Pfadi Winterthur versuchte mit Markus Dangers eine für beiden Seiten gute Lösung zu erarbeiten und erst danach an die Öffentlichkeit zu gehen. Am Dienstag ist dies mit der Zusage der HSG Konstanz nun geglückt.

Interview: gs