Bild: z.V.g.
Seit Juli 2014 Spielt Luca Zuffi beim FC Basel.
1/1 Bild: z.V.g. Seit Juli 2014 Spielt Luca Zuffi beim FC Basel.
24.10.2019 07:00

Luca Zuffi: «Beide Vereine liegen mir am Herzen»

Am Mittwoch, 30. Oktober (19.30 Uhr), kommt es auf der Schützenwiese zum Cupkracher (1/8-Final) zwischen dem FC Winterthur und dem FC Thun. Bevor Luca Zuffi zum FC Basel wechselte, spielte er früher beim FCW und in Thun. Vor diesem Cupfight bestreitet der FCW sein Heimspiel (26.10.) gegen den FC Chiasso.

Fussball Luca Zuffi kennt beide Vereine gut, kickte er doch erfolgreich diverse Jahre für den FC Winterthur und bestritt 36 Ligaspiele für den FC Thun. Für den in Diensten des FC Basel stehende Zuffi schlagen zwei Herzen in seiner Brust.

Luca Zuffi, haben Sie noch Kontakte zu Spielern beider Teams?

Beim FCW sind es mittlerweile nur noch zwei Spieler (Davide Callà und Luca Radice), die ich gut kenne und noch Kontakt habe. Mit dem Assistenztrainer (sein Vater Dario) habe ich aber am meisten Kontakt. Bei Thun ist auch eine fast komplett neue Mannschaft zusammen und ich habe nur noch selten Kontakt zu Kevin Bigler oder Nelson Ferreira, der mittlerweile im Staff dabei ist.

Auch wenn Sie erfolgreich beim FC Basel spielen – schlägt Ihr Herz eher für den FCW oder für Thun?

Es liegen mir beide Vereine am Herzen, weil ich tolle Zeiten erleben durfte, sowohl in Winterthur als auch in Thun. Aber natürlich drücke ich Winterthur die Daumen, weil ich dort aufgewachsen bin. Ich spielte von den E-Junioren bis in die 1. Mannschaft beim Verein. Ich fühle mich beim FCW immer noch zu Hause und das wird auch immer so bleiben.

Ihr Vater Dario ist Assistenz-Trainer beim FCW. Tauscht ihr euch in Sachen Fussball regelmässig aus?

Ja. Klar tauschen wir uns über Fussball aus, aber natürlich auch über andere Dinge. Wir haben nach wie vor ein Super-Verhältnis und versuchen uns, was nicht immer so einfach bei so vielen Spielen ist, so oft wie möglich zu sehen.

Die Schützenwiese hat ja ein spezielles Ambiente. Was macht diese Faszination so aus?

Die Schützenwiese hat Charme, ist ein tolles Fussballstadion und schlussendlich machen auch die Zuschauer und die Fans das spezielle Ambiente aus. Dann gibt es noch die Anzeigetafel, welche Kult ist – sowie der Salon Erika. Dies findet man – glaube ich – in keinem anderen Stadion. Für mich war es immer toll, auf der «Schützi» zu spielen.

Ihr Tipp für dieses Spiel?

3:2 für den FC Winterthur

Sollten Basel und der FCW im Cup weiterkommen, wäre es ja auch denkbar, dass man wieder gegeneinander spielen würde.

Ja. Dies wäre ein weiteres Mal möglich. Diese Begegnungen gab es in den letzten Jahren einige Male. Die Spiele waren für mich immer extrem speziell. Ich bin gerne auf die Schützenwiese nach Hause gekommen. Mal schauen, ob es in diesem Jahr wieder klappt.

Interview: Robert Blaser