Katja Zumsteg aus Oberwinterthur bewies ihr Gesangstalent vor der Jury von «The Voice of Switzerland».
1/2 Katja Zumsteg aus Oberwinterthur bewies ihr Gesangstalent vor der Jury von «The Voice of Switzerland».
Pegasus Frontsänger Noah Veraguth drückte für Katja den roten Buzzer.
2/2 Pegasus Frontsänger Noah Veraguth drückte für Katja den roten Buzzer.
06.02.2020 07:30

Winterthurerin im Rennen bei «The Voice of Switzerland»

Katja Zumsteg aus Oberwinterthur traute sich was: Sie sang in der 3+-Castingshow «The Voice of Switzerland». Mit ihrem Auftritt, der am Montag am TV zu sehen war, konnte sie die Jury von sich überzeugen. Nun stehen die Battles bevor.

Oberwinterthur Nach fast sechs Jahren Pause ist letzte Woche das Castingformat «The Voice of Switzerland» zurückgekehrt. Am Montag zeigte der TV-Sender 3+ die zweite Folge der aktuellen Staffel, in welcher sich neben vielen anderen Gesangstalenten auch die Oberwinterthurerin Katja Zumsteg den Juroren stellte.

«Ich möchte diesen Auftritt jetzt einfach geniessen und der Jury zeigen, was ich kann», sagte Katja Zumsteg in die Kamera, kurz vor ihrem Gang auf die grosse «The Voice of Switzerland»-Bühne. Mit dem Mundart-Song «Du» von Nemo, trat die 28-Jährige an die sogenannten «Blind Audition» an, in welcher die Jury mit dem Rücken zur Bühne sitzen und lediglich den Gesang der Kandidaten hören, sie aber nicht sehen. Mit ihrer Stimme konnte Zumsteg zwei von vier Juroren-Teams überzeugen. Die «Büezer Buebe», bestehend aus Gölä und Trauffer, sowie Noah Veraguth, Frontsänger der Band «Pegasus», drückten auf den roten Buzzer und drehten ihren Stuhl.

«Noah griff tief in die Trickkiste»

Die «Büezerbuebe» lobten Zumsteg für ihre Stimmfarbe und den überzeugenden Auftritt, Noah Veraguth versprach ihr gar einen Auftritt im Hallenstadion mit ihrer Lieblingsband Hecht. «Noah hat da tief in die Trickkiste gegriffen», so Zumsteg lachend gegenüber der Winterthurer Zeitung. «Wenn das wirklich klappen würde, wäre das natürlich cool. Zu meiner Entscheidung hat das aber nicht viel beigetragen, Noah war sowieso mein Favorit.»

Vom Ehrgeiz gepackt

Die gebürtige Flaacherin singt schon seit Kindesbeinen an. Das Talent dafür habe sie wohl von ihrem Vater. «Er war im Männerchor und hatte immer ein Flair für Musik und ein gutes Taktgefühl.» Ein klassisches «Guetnacht-Gschichtli» gab es im Hause Zumsteg nicht. «Bei uns wurde gesungen.» Bisher war der Gesang für sie ein Hobby, seit 2017 tritt die Sachbearbeiterin mit einer Kollegin regelmässig an Hochzeiten oder anderen Anlässen auf.

«The Voice of Switzerland» hat Zumsteg bisher ziemlich locker angeschaut. «Jetzt, wo ich die erste Runde überstanden habe, hat mich der Ehrgeiz aber schon gepackt», meint sie. Nächsten Monat stehen die Battles an, in welchem die Kandidaten eins zu eins gegeneinander antreten. Würde Zumsteg auch diese Etappe überstehen, stände sie Ende März im grossen Live-Finale.

Marina Persano