Bild: Felix Walker
Kraftvoll setzt  Yellow-Spielmacherin Stefanie Albrecht zum erfolgreichen Torwurf an.
1/3 Bild: Felix Walker Kraftvoll setzt Yellow-Spielmacherin Stefanie Albrecht zum erfolgreichen Torwurf an.
Bild: Martin Deuring
Matthias Müller (Teammanager).
2/3 Bild: Martin Deuring Matthias Müller (Teammanager).
Bild: Martin Deuring
Stefanie Albrecht (Rückraum Mitte).
3/3 Bild: Martin Deuring Stefanie Albrecht (Rückraum Mitte).
05.12.2019 07:00

Yellow-Frauen: Trotz Umbruch positiv nach vorne schauen

Nach 10 Abgängen muss sich die Frauen-Mannschaft von Yellow Winterthur neu finden. Die Führung will wieder vermehrt auf den Nachwuchs setzen. Trotzdem will sich der Verein in der obersten Spielklasse in den vorderen Rängen etablieren.

Handball Nach dem zweiten Saisonsieg in der Premium League bei GC Amicitia Zürich wollen die Yellow-Frauen im neuen Jahr den Ligaerhalt sichern. Im Februar 2020 steht dann die Abstiegsrunde an. «Auch wenn es aktuell schwierig ist, erlebe ich die Mannschaft äusserst positiv und mit einem grossen Zusammenhalt. Ich bin sicher, dass sich das im Verlauf der weiteren Saison noch positiv auf unsere Leistung auswirken wird», bemerkt Teammanager Matthias Müller.

Yellow-Teamstütze Stefanie Albrecht

Zu den Teamstützen zählt auch die 22-jährige Stefanie Albrecht. Die Spielmacherin kam auf diese Saison von Meister Brühl St. Gallen zu Yellow Winterthur. Sie hat dort alle Juniorenstufen durchlaufen und auch auf allen Stufen dem Kader der Juniorinnen-Nationalmannschaften angehört. «Mein Wechselgrund war, dass ich bei Yellow mehr Spielzeit erhalte und im Team eine Schlüsselposition einnehmen kann», sagt Stefanie Albrecht. Die Gemeindeangestellte (80 Prozent Pensum) bildet sich schulisch weiter und trainiert mit dem Team vier Mal wöchentlich.

Sportliche Familie Albrecht

Sie kommt aus einer sportlichen Familie. Die Mutter übte schon den Handball-Sport aus. Ihre Schwester Fabienne spielt Handball bei Brühl. Bruder Pascal ist Fussball-Torhüter (u.a. Basel und St. Gallen). Dank ihres Freundes hat Stefanie Albrecht auch ein Flair für den Fussball. «Meine Teams sind der FC St. Gallen und die Schweizer Nationalmannschaft.» Für die Gossauerin bedeutet das Abenteuer Yellow keinen Abstieg. «Unser Teamgeist und die Arbeitseinstellung stimmen. Ich bin überzeugt, dass wir die Abstiegsrunde überstehen werden und in der Premium League bleiben.» Gemäss Matthias Müller will man bei Yellow Winterthur vermehrt auf den eigenen Nachwuchs setzen. «Das Fanionteam hat ein Durchschnittsalter von rund 22 Jahren. Mit den Seen Tigers arbeiten wir in den Juniorenstufen (U9- bis U18) eng zusammen.» Der Teammanager glaubt an seine Mannschaft. «Wir werden es packen und weiterhin positiv in die Zukunft schauen.»

Robert Blaser